Kandidat:innenprofil

Wahlbezirk Main-Taunus-Kreis

Tanja Endres

Kita: Kath. Kindertagesstätte St. Katharina

Für welche Ämter möchte ich kandidieren?

  • Vorsitz
  • Stellvertretung
  • Beisitz

Welche Ziele und Themen habe ich?

Ein großes Ziel für mich ist es das Eltern die Kindergartenzeit nicht nur überstehen und froh sein müssen das ihr Kind überhaupt einen Platz erhalten hat. Das sie sich trauen auch Kritik zu äußern und auch ernst genommen werden und das die ganze versteckte Kommunikation der Eltern auch offen diskutiert werden kann. Eine offenere Kommunikation zwischen Kita und Eltern ist für alle Seiten von Vorteil. Eine bessere Vernetzung von Eltern in Ortschaften/Kreisen wäre super. Aber auch eine Bedürfnisorientiertere Betreuung der Kinder liegt mir sehr am Herzen. Es darf kein Nachteil das sein, das ein Kind in Kita x eine andere/bessere Bildung erhält als in Kita z. In manchen Kitas ist der Unterschied sogar in den Gruppen schon stark zu spüren. Während Gruppe A viel bastelt und singt, hängt in Gruppe B die Erzieherin am Handy und ist in ihrem Umgangston genervt gegenüber den Kindern. So das die Kinder dies mit nach Hause tragen und sich den Eltern/Familienmitgliedern entsprechend ggü. Verhalten.

Was möchte ich noch von mir erzählen?

Ich arbeite Hauptberuflich als studierter Controller. Meine Berufung ist jedoch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Seit meinem 16. Lebensjahr arbeite ich im Turnverein als Trainer im Kunstturnen mit Mädchen im Alter von 5-18 Jahren. Kein Kind ist gleich und 10 verschiedene Kinder benötigen mind. 5 verschiedene Wege um einen Handstand zu lernen. Diese Herangehensweise und Analyse von Persönlichkeiten sollte bereits im Kleinkindalter und in der Früherziehung erfolgen. Weshalb? Damit Kinder sich nicht überfordert fühlen oder selbst als Dumm betiteln nur weil sie nicht das gleiche Verständnis über eine Thematik haben wie ein 2 Jahre älteres Kind. Das fehlende Erfolgserlebnis kann dann nämlich zur grundsätzlichen Empfindung führen das das Kind Dinge sowieso nicht schafft. Darauf muss jeder Trainer / Erzieher achten. Wenn diese aber überfordert sind, kann das Kind sich in verschiedenen Bereichen nicht positiv entwickeln.

Welche Erfahrungen oder Fähigkeiten bringen Sie mit, die für die Arbeit als Delegierte*r oder LEV-Mitglied hilfreich sind?

Meine Fähigkeiten sind ein guter Mix. Durch meine berufliche Tätigkeit kenne ich das Analysieren und jonglieren von Daten, Zahlen und Falten. Ich weiß das manchmal „Diplomatische“ Kompromisse eingegangen werden müssen. Durch die Arbeit im Verein insbesondere mit Kindern, ist es mir möglich hinter eine Fassade zu blicken, zu erkennen wo die Knackpunkte liegen und Emotionen in hitzigen Wortgefechten herauszufiltern.

Ich habe gelernt zuzuhören und für die mir anvertrauten Personen einzustehen bzw. zu kämpfen und auf Missstände hinzuweisen.

Welche konkreten Schwerpunkte würden Sie in Ihrer Arbeit setzen und was möchten Sie in den kommenden zwei Jahren erreichen?

Mir ging und geht es nicht um Titel und wenn wir ehrlich sind, sind zwei Jahre sehr kurz um Ziele zu erreichen. Wichtig ist mir von daher, offene Themen der alten Vertretung fortzuführen und den Weg für die nachfolgende Vertretung zu ebnen. Ganz besonders wichtig ist mir hier das Thema Austausch und offene Kommunikation, denn es gibt z.b. viele Eltern die noch nie etwas von der Kita Lev gehört haben. Hierzu gibt es sicherlich einfache Schritte und Wege um alle Eltern zu informieren.