Kandidat:innenprofil

Wahlbezirk Kassel, documenta-Stadt

Markus Ritter

Kita: Montessori Kinderhaus Wunderland

Für welche Ämter möchte ich kandidieren?

  • Vorsitz
  • Stellvertretung

Welche Ziele und Themen habe ich?

Das Betreuungssystem hat mit steigenden Herausforderungen umzugehen - in allen Bereichen: Träger, Einrichtung, Fachkräfte, Eltern, Kinder. Der Druck ist hoch, zu hoch - der Stresspegel ebenso. Alle müssen an einen Tisch. Einander hören und verstehen. Sich für einen gemeinsamen Lösungsraum öffnen. Wie können rechtliche Anforderungen angemessen umgesetzt werden? Wie kann Arbeit und Kinder gut unter einen Hut kommen? Wie kann Erziehungspartnerschaft wieder gelingen? Wo ist eigentlich das „Dorf“ von dem so oft gesprochen wird? Ich möchte die kritischen Themen betrachten und nachhaltige Veränderungen ermöglichen, die allen Beteiligten dienen.

Was möchte ich noch von mir erzählen?

Meine Vision: Die Welt ein wenig freundlicher gestalten.

Wie wir das schaffen? Ganz einfach: gemeinsam mit unseren Kindern.

Unsere Kinder, seien es unsere eigenen oder in Betreuung, sind unsere Zukunft.

Ich sehe meinen Beitrag unter anderem darin, Kinder zu begleiten und Ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, sich bestmöglich zu entwickeln. Ich kann ihnen die wunderbaren Seiten des Lebens und unserer Erde zeigen.

Und wenn (meine) Kinder es auch so empfinden, werden sie für den Schutz einstehen. Ganz nach dem Motto: Wir schützen, was wir lieben.

Ich bin selbst Vater von zwei wunderbaren Jungs (4 und 8). Neben dieser Rolle begleite und unterstütze ich vor allem pädagogische Fachkräfte und Kinder rund um das Thema Kommunikation und Stressbewältigung. Die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation und ein Verständnis für traumasensibles Arbeiten sind dabei für mich essenziell.

Welche Erfahrungen oder Fähigkeiten bringen Sie mit, die für die Arbeit als Delegierte*r oder LEV-Mitglied hilfreich sind?

Als Dozent für die Elementarpädagogik, Trainer für Gewaltfreie Kommunikation, Coach und Berater bringe ich Erfahrung aus 10 Jahren Arbeit mit pädagogischen Fachkräften, Eltern und Kindern mit. Ich kenne die Themen und Entwicklungen, mit denen die KiTas umzugehen haben. Meine Tätigkeit als eigene Führungskraft in einem industriellen Unternehmen brachte mir Einblicke in die Seite der Menschenführung und die damit einhergehenden Herausforderungen und gleichzeitigen wundervollen Erfahrungen, wenn einander zugehört wird.

Welche konkreten Schwerpunkte würden Sie in Ihrer Arbeit setzen und was möchten Sie in den kommenden zwei Jahren erreichen?

1) Bildung geschieht vor allem durch Beziehung.

Wie können wir also die Beziehungsfähigkeit stärken und fördern? Neue Fachkräfte einstellen geht nicht einfach so. Auch wenn es eine gute Option für Kinder und Fachkräfte wäre. Wir müssen die Ressourcen nutzen, die uns zur Verfügung stehen, diese halten, fördern und ausbauen. Konkret könnte dies durch Aufbau eines Unterstüngsnetzwerkes sein in dem Ressourcen gebündelt und genutzt werden können.

2) Wie geht Erziehungspartnerschaft mit den Eltern?

Darf ich als Elternteil Einfluss nehmen? Darf ich mitgestalten? Was sind Erwartungen und auch Wünsche der Fachkräfte an die Eltern? Was sind Erwartungen und auch Wünsche der Eltern an die Fachkräfte? Konkret möchte ich unterstützen, dass sich beide Seiten hören und ernst nehmen, z.B. ein regelmäßiger offener runder Tisch.

3) Wenn Fachkräfte und Eltern an einem runden Tisch kommen, darf Träger und Politik nicht fehlen. Auch hier möchte ich konkret ansetzen und alle an einen Tisch holen.