Kandidat:innenprofil

Wahlbezirk Hochtaunuskreis

Jasmin Bejaoui-Murgas

Kita: Kinder(t)räume Königstein

Für welche Ämter möchte ich kandidieren?

  • Vorsitz
  • Stellvertretung
  • Beisitz

Welche Ziele und Themen habe ich?

Als Mutter erlebe ich täglich, wie wichtig eine liebevolle, verlässliche und qualitativ hochwertige Betreuung für unsere Kinder ist. Dafür möchte ich mich in der Landeselternvertretung stark machen.

 

Ich setze mich für bessere Rahmenbedingungen ein: mehr pädagogisches Personal, kleinere Gruppen und mehr Zeit für jedes einzelne Kind. Unsere Kinder brauchen Begleitung – und die Fachkräfte die richtigen Bedingungen dafür.

 

Elternmitwirkung ist für mich mehr als ein Ehrenamt. Unsere Perspektive muss gehört und ernst genommen werden – vor Ort und auf Landesebene.

 

Außerdem sehe ich Kitas als Orte, die auch Familien stärken: durch Austausch, Unterstützung und Begegnung.

 

Ich würde mich freuen, mich für diese Themen einsetzen zu dürfen.

Was möchte ich noch von mir erzählen?

Ich bin Mutter einer zweijährigen Tochter und wünsche mir für sie – wie für alle Kinder – eine liebevolle, verlässliche und fördernde Betreuung. Beruflich war ich in der Projektleitung, Beratung, im Innovationsmanagement tätig und arbeite aktuell als Nachhaltigkeitsmanagerin. Diese Erfahrungen möchte ich nutzen, um mich strukturiert, lösungsorientiert und zukunftsorientiert einzubringen.

 

Privat interessiere ich mich für politische und wirtschaftliche Themen. Ich bin überzeugt: Veränderung entsteht nicht nur durch Kritik von außen, sondern durch Mitgestalten von innen.

 

Ich bin jemand, der nicht nur mitredet, sondern auch mit anpackt. Ich möchte dazu beitragen, dass Eltern sich gut vertreten fühlen – auch über die eigene Kita hinaus.

Welche Erfahrungen oder Fähigkeiten bringen Sie mit, die für die Arbeit als Delegierte*r oder LEV-Mitglied hilfreich sind?

Durch meinen beruflichen Hintergrund bin ich es gewohnt, komplexe Vorhaben strukturiert zu steuern und pragmatische Lösungen zu finden. Zudem verstehe ich es, Anliegen klar zu kommunizieren und tragfähige Netzwerke auch unter schwierigen Vorzeichen aufzubauen und voranzutreiben - eine der Kernpunkte für die Sichtbarkeit und damit auch Handlungsfähigkeit der KiTa-LEV. 

 

In meiner Arbeit als Innovationsmanagerin habe ich gelernt, eingefahrene Prozesse kritisch zu hinterfragen und kreative, zukunftsorientierte Konzepte zu entwickeln. Diesen frischen Blick möchte ich nutzen, um die Kita-Landschaft moderner und flexibler zu denken.

 

Nicht zuletzt ist richtiges Zuhören ist heutzutage abhanden gekommen, aber wesentlich, um den Kern der Probleme aller Stakeholder, vor allem die der Eltern zu identifizieren. Ich freue mich darauf, diesen Aspekt als Brückenbauerin zwischen Elternschaft und Politik einzubringen, um die Rahmenbedingungen für unsere Kinder aktiv und nachhaltig zu verbessern.

Welche konkreten Schwerpunkte würden Sie in Ihrer Arbeit setzen und was möchten Sie in den kommenden zwei Jahren erreichen?

Die LEV darf nicht länger nur ein Gremium sein, das im Nachgang zu politischen Entscheidungen gehört wird. Mein Ziel ist es, die LEV zu einem proaktiven Mitgestalter der Bildungspolitik zu entwickeln. Dazu gehört die LEV als kompetenten Verhandlungspartner auf Augenhöhe zu positionieren:

- durch eigenes, datenbasiertes Know-How

- durch Wahrnehmung der Eltern als hilfreicher Partner (bspw. Kommentierungen von Gesetzen in einfacher Sprache, Eskalationshilfen bei Kita Frust etc.)

- durch mehr aktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

- durch Erarbeitung eigener Konzepte auf Grundlage unseres Know-hows

- durch Transparenz unserer Ergebnisse

- durch Integration des wertvollen Know-hows aller Delegierten -> Mehr Schultern können mehr tragen

- und dadurch, unsere Kinder mehr in den Mittelpunkt der Gestaltung zu rücken!