Kandidat:innenprofil

Wahlbezirk Gießen

Fridtjof Ilgner

Kita: Kinderhaus Alter Wetzlarer Weg

Für welche Ämter möchte ich kandidieren?

  • Vorsitz
  • Beisitz

Welche Ziele und Themen habe ich?

Mir ist es wichtig, dass es einen offenen Dialog zwischen Eltern, Politik und Verwaltung gibt. Entscheidungen, die Kitas betreffen, müssen transparent und verständlich erklärt und dann gemeinsam diskutiert werden, um die besten Lösungen zu finden.

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass alle Kita-Beschäftigten die nötigen Rahmenbedingungen und Strukturen erhalten, um eine hohe Betreuungs- und Bildungsqualität sicherzustellen. Dabei geht es mir um gegenseitiges Verständnis, Wertschätzung und das Ziel, Bildung und Betreuung in Hessen langfristig zu stärken: für Kitas, welche die Kinder gerne besuchen, und Familien unterstützen.

 

Weiter ist es mir ein Anliegen, Eltern stärker miteinander zu vernetzen, trägerübergreifend und unabhängig davon, ob ihr Kind in einer städtischen, kirchlichen oder privaten Kita betreut wird. Durch gemeinsamen Austausch können wir voneinander lernen und neue praxisnahe Ideen entwickeln.

Was möchte ich noch von mir erzählen?

Im Hinblick auf die Stadt Gießen möchten wir als Vorstand des Stadtelternbeirates, im Rahmen unserer Möglichkeiten gemeinsam mit dem weiteren Stadtelternbeirat den Austausch zwischen Eltern verschiedener Kita-Träger fördern.

Dazu streben wir an, Elternvertreterinnen und -vertreter aus den Kitas der freien Träger zu gegebenen Anlässen auch zum gesamtstädtisch organisierten Stadtelternbeirat der städtischen Kitas einzuladen. Einen solchen trägerübergreifenden Zusammenschluss für die gesamte Stadt gibt es bisher nicht.

 

Als Delegierter der Stadt Gießen für die landesweite Elternvertretung möchte ich Informationen aus der Landespolitik, insbesondere zu gesetzlichen Entwicklungen im Kitabereich, in unsere städtischen Beiräte einbringen und zugleich unsere Erfahrungen aus Gießen in den landesweiten Dialog einfließen lassen.

Welche Erfahrungen oder Fähigkeiten bringen Sie mit, die für die Arbeit als Delegierte*r oder LEV-Mitglied hilfreich sind?

Ich bin Elternbeirat in meiner Kita und Vorsitzender des Stadtelternbeirats in Gießen. Durch diese Tätigkeiten sind mir die Herausforderungen im Kita-Alltag aus unterschiedlichen Perspektiven vertraut. Diese Fähigkeit, unterschiedliche Ausgangslagen zu verstehen, eigene Standpunkte nachvollziehbar zu erklären und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen, möchte ich in meine Arbeit als LEV-Mitglied einbringen.

 

Die Voraussetzungen für gute Kitas liegen auf mehreren Schultern. Die Kommunen als vor Ort Verantwortliche sind auf die rahmende Gesetzgebung des Landes angewiesen. Daher erscheint es mir wichtig, dass Elternvertretungen auf allen betroffenen Ebenen konstruktiv mitwirken.

Welche konkreten Schwerpunkte würden Sie in Ihrer Arbeit setzen und was möchten Sie in den kommenden zwei Jahren erreichen?

Ich sehe die Arbeit der LEV auf mehreren Ebenen: als Unterstützung der Elternbeiräte vor Ort, als Plattform für Austausch und Vernetzung sowie als politische Stimme auf Landesebene.

 

Die LEV soll für Elternbeiräte ansprechbar sein und über Rechte und Möglichkeiten der Elternbeiräte informieren. Gleichzeitig soll sie den Austausch zwischen Elternvertretungen fördern und Erkenntnisse aus Wissenschaft und frühkindlicher Bildungsforschung in die Diskussion einbringen. Ebenso weitere Themen auf die Agenda setzten.

Auf Landesebene möchte ich, dass die LEV sich fachlich fundiert und konstruktiv in die bildungs- und betreuungspolitischen Debatten einbringt. Im Dialog mit Ministerien, Ausschüssen und Parteien. Diese Rolle unterscheidet sie von kommunalen Elternvertretungen.

 

Mir ist wichtig, dass die LEV sichtbar ist und als kompetente, selbstbewusste Stimme der Eltern, Familien und Kinder wahrgenommen wird und diese Rolle zugleich selbstbewusst einfordert.